FSV 06 Eintracht Hildburghausen e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Landesklasse Süd, 15.ST

Hildburghausen   FSV 06 Ohratal
Hildburghausen 2 : 3 FSV 06 Ohratal
(1 : 1)
1.Mannschaft   ::   Landesklasse Süd   ::   15.ST   ::   01.12.2018 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

William Simon, Martin Schleicher

Zuschauer

54

Torfolge

1:0 (30.min) - William Simon per Freistoss
1:1 (33.min) - FSV 06 Ohratal per Elfmeter
1:2 (84.min) - FSV 06 Ohratal per Weitschuss
1:3 (92.min) - FSV 06 Ohratal
2:3 (93.min) - Martin Schleicher per Elfmeter

Eintracht zu brav!

Mit drei Niederlagen in Folge verabschiedet sich unsere Eintracht in  die Winterpause. Daheim verlor man gegen Ohratal mit 3-2. Das Schlimme ist, dass unser FSV in den letzten drei Spielen nicht wirklich die schlechtere Mannschaft war. 9 Punkte wären möglich gewesen und am Ende stehen 0 Punkte da. Sicherlich sind da mehrere Gründe zu nennen. U.a. häufige Rotation, da immer wieder mehrere Spieler ausfallen, mangelnde Chancenauswertung, fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen sowie eine zu brave Spielweise (im Gegensatz zum Gegner). Mit 8 Siegen in der Hinrunde kann man sehr zufrieden seiin, aber eines muss man sagen, es hätten durchaus mehr sein könnnen.

Gegen Ohratal fielen wieder einige Spieler aus. So nahmen u.a. Hirschfeld und der erst 17 jährige Mitzenheim auf der Bank platz. 

Die erste Halbzeit war ein schnelles Spiel, ohne eine große Anzahl von Tormöglichkeiten. Ohratal war spielerisch ein Tick besser, aber die Eintracht hielt dagegen. Nachdem Ohratal die ersten beiden Möglichkeiten hatte, die Leicht klasse parierte, bekam der FSV in der 30. Minute einen Freistoß auf der rechte Seite an der gegnerischen Strafraumkante. Simon trat an. Sein Schuss war mit viel Effet getreten und der Ball kam genau auf den Keeper, doch dieser lies den Ball unter den Hosenträger  durch kullern und die Eintracht führte. 

Die Eintracht machte ein richtig gutes Spiel. Doch wie schon gegen Brotterode oder Steinachbach-Hallenberg musste der Schiedsrichter, der an sich keine schlechte Partie ablieferte, eingreifen. Im eigenen 16er der Eintracht springt der Ball aus einem halben Meter an den angelegten Arm und der Schiedsrichter pfeift Elmeter. Nach dem Regelwerk kann man pfeifen. Aber was bitte soll Holl machen? Es wird Zeit, dass es da eine Regeländerung gibt. Beim Elfmeter hat Leicht keine Chance. 

Aber die Eintracht antwortete schnell. Eichhorn setzt sich im gegenerischen Strafraum durch und lupft den Ball in Richtung Tor. Dabei kommt der Ball an den Bauch sowie an die Hand des Gegenspielers und der Ball kullert ins aus. Zum entsetzen aller Eintracht Fans, blieb der Pfiff aus. Wenn er auf der anderen Seite so einen Elfmeter gibt, muss er da auch einen geben. Immerhin gab der Schiedsrichter zu, dass er das aus seiner Situation nicht sehen konnte. Ärgerlich ist das aber schon. 

Mit einem 1-1 ging es in die Pause. 

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich bis zur 75. Minute ein schnelles Spiel, wobei beide Mannschaften versuchten, ein Tor zu erzielen. Dabei kam Ohratal zu sehr guten Möglichkeiten, die aber immer wieder von Leicht entschärft worden. Bei der Eintracht fehlte im Spiel nach vorne die Genauigkeit. Viele Pässe wurden unsauber gespielt und unnötige Fehler waren die Folge. Trotzdem kam man auch zu Möglichkeiten, die aber nicht genutzt werden konnte.

Was man in den letzten 15. Minuten sehen konnte, war die härtere Gangart des Gegners. So wurden entscheidende Zweikämpfe gewonnen. Einer davon leitete das 2-1 für die Gäste ein. Simon geht zu zaghaft in den Zweikampf und verliert diesen. Sein Gegenspieler hat dann viel Platz in der Hälfte der EIntracht. Er schießt aus gut 25 Meter und trifft zur Gästeführung.

Die Eintracht probierte nochmal alles. Aber die Ungenauigkeit vor dem Spiel nahm zu. In der Nachspielzeit überschlugen sich dann die Ereignisse. Bei einem Konte der Gäste bleibt genug Zeit, diesen zu unterbinden. Leider wurde auch hier der agressive Zweikampf auf der linken Seite vermieden und so kann der Ball in den Strafraum gespielt werden, wo der gegnerische Spieler den Ball nur noch einschieben braucht.  

Kurz darauf kommt es zur Rudelbildung im Strafraum der Eintracht, nachdem ein Spieler der Gäste Schlundt an der Hals fässt. Eigentlich eine Tätlichkeit, doch der Schiedsrichter zeigte nur gelb. Dann gab es noch einen berechtigten Elfmeter  für die Eintracht nach einem Foulspiel an Schleicher. Dieser trat selber an und verkürzte auf 2-3. Danach war Schluss.

Fazit nach der Hinrunde ist, dass die Eintracht sich vor keiner Mannschaft  verstecken braucht, um aber oben mitspielen zu können, muss die Agressivität  erhöht werden. Da sind anderer Mannschaft bis jetzt noch im Vorteil.


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